Guido Otten – Vorsitzender des SPD Ortsvereins Minden Innenstadt:

Ein neuer Lebensmittelmarkt verbunden mit bewährter Gastronomie an der Memelstraße ist eine gute Nachricht
Die Familie Stupiello/Berdicchia hat konkrete Pläne für die Nutzung ihres familieneigenen Geländes an der Memelstraße vorgelegt. Demnach sollen dort ein Lebensmitteleinzelhändler (Netto), ein Bäcker sowie die Gastronomie der Familie Stupiello selbst in ein neu zu errichtendes Gebäude einziehen. Die Kosten werden auf ca. 3,5 Millionen € kalkuliert, wobei das unternehmerische Risiko allein beim Investor liegt. Dieser unternehmerische Mut ist ein echter Glücksfall – sowohl für die Nordstadt als auch für die Innenstadt.

Es verwundert daher nicht, dass sich die jeweiligen Ortsbürgermeister sehr erfreut über die Pläne zeigen. Ein positiver Nebeneffekt: Mit dem Umzug der Gastronomie wäre auch das dortige, leidige Parkplatz- und Lärmproblem mit einem Schlag gelöst. Eine klassische Win-Win-Situation.

Die Pläne für einen Lebensmitteleinzelhandel in der Bäckerstraße sollten meines Erachtens dabei nicht als Konkurrenz betrachtet werden. Es ist zu erwarten, dass beide Märkte ihre jeweilige Klientel bedienen. Eventuell lassen sich sogar Synergieeffekte nutzen. Die Dichte an Lebensmittelmärkten ist in anderen Stadtteilen jedenfalls deutlich höher als im innerstädtischen Bereich, der sich aktuell durch eine vollständige Abstinenz von Nahversorgern auszeichnet. Eine Belebung ist hier dringend geboten – lasst uns diese Chance nutzen!

Guido Otten – Vorsitzender des SPD Ortsvereins Minden Innenstadt:

„Der Haupt- und Finanzausschuss hat neulich über das Projekt „Altstadtquartier an der Roten Schule“ beraten. Dabei sprach sich parteiübergreifend eine deutliche Mehrheit für die Umsetzung der vorliegenden Pläne aus. Es wird eine grüne Oase mitten in der Mindener Altstadt entstehen, die sich als Treffpunkt für alle Bewohner etabliert und gleichzeitig ein gelungenes Beispiel für eine nachhaltige Maßnahme gegen den Klimawandel darstellt.

Wir als Ortsverein SPD Minden-Innenstadt haben bewiesen, dass sich Bürgernähe und Beharrlichkeit langfristig auszahlen. In enger Zusammenarbeit mit der Bürgerschaft haben wir auf zahlreichen Veranstaltungen – insbesondere direkt auf dem Gelände der „Roten Schule“ – für das Projekt geworben. Dabei haben wir die vielen Anregungen und Wünsche der AnwohnerInnen aufgenommen und aktiv in die Planungen einfließen lassen. In diesem Zusammenhang gilt unser besonderer Dank all jenen Bürgerinnen und Bürgern, die unermüdlich für die Umsetzung gekämpft haben. Es freut uns sehr, dass das Resultat unserer Arbeit auch von politischen Mitbewerbern ausdrücklich gelobt wurde. So sollte der faire Umgang unter Demokraten aussehen.

Die Förderzusage des Bundes liegt bereits vor. Wir hoffen nun, dass die Bauarbeiten in wenigen Monaten starten können, sodass die BewohnerInnen der Altstadt schon bald ihren neuen grünen Treffpunkt im Quartier nutzen können.“

Foto: Daniel Kirsch/pixabay.com
Foto: Daniel Kirsch/pixabay.com

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Mit großer Bestürzung nimmt die SPD Minden den schweren Vandalismusfall am Campus am Wiehen zur Kenntnis. Nach den jüngsten Vorfällen am Südfriedhof und am Denkmal „Großer Kurfürst“ ist dies der nächste Fall in kurzer Zeit.

Besonders erschreckend ist, dass diesmal zwei Schulen betroffen sind – Orte, an denen Kinder und Jugendliche lernen, sich entwickeln und sich wohlfühlen sollen. Wer diese Orte mutwillig beschädigt, greift damit ein Stück unserer Stadtgesellschaft an.

Für die SPD Minden sind die gehäuften Vandalismusfälle ein Alarmsignal. Es braucht einen Dreiklang aus Prävention, Aufklärung und konsequentem Handeln. Prävention heißt, öffentliche Räume attraktiv und lebendig zu halten, Einrichtungen einzubinden und bei Häufungen genauer hinzuschauen. Auch Angebote der Kinder- und Jugendarbeit sowie Möglichkeiten für Begegnung und Freizeit gehören dazu – ohne einen Zusammenhang zwischen jungen Menschen und den aktuellen Taten herzustellen.

Die aktuellen Fälle müssen konsequent aufgeklärt werden. Die Verantwortlichen müssen ermittelt und zur Rechenschaft gezogen werden. Polizei und Ordnungsbehörden brauchen dafür die nötigen Ressourcen.

Zudem sollte die Stadt prüfen, wie besonders betroffene Einrichtungen besser geschützt werden können – etwa durch bessere Beleuchtung, bauliche Maßnahmen oder andere geeignete und verhältnismäßige Sicherheitskonzepte. Diese sollten gezielt dort eingesetzt werden, wo sie einen Mehrwert für die Sicherheit bringen.

„Vandalismus ist kein Kavaliersdelikt. Wer eine Schule beschädigt, beschädigt einen Ort, der unserer gesamten Stadtgesellschaft gehört – und insbesondere unseren Kindern und Jugendlichen“, sagt Heiko Wesemann, Fraktionsvorsitzender der SPD Minden und Bildungsausschussvorsitzender.

„Wir brauchen keine populistischen Schnellschüsse, sondern einen klaren Plan: vorbeugen, aufklären und dort konsequent handeln, wo es notwendig ist“, sagt Ann-Kristin Hain, Stadtverbandsvorsitzende.

Schulen, öffentl. Einrichtungen und Plätze müssen Orte bleiben, die allen Menschen gehören und an denen man sich sicher fühlen kann.

Jochen Ott freut sich über ein rundes Fundstück, rechts von ihm beim Stöbern Gerd Borchers und zwischen den Beiden der Minden-Lübbecker SPD-Kreisvorsitzende Micha Heitkamp.

Der Spitzenkandidat der NRWSPD Jochen Ott hat das Zentrallager e.V. in Minden besucht. Vor Ort konnte er sich von der wichtigen Arbeit, die geleistet wird, überzeugen und wo die aktuellen Herausforderungen für den Verein liegen.

Von Großindustrie und innovativem Start-Up über Kita und Sozialbetrieb bis hin zu Wohnangeboten für psychisch kranke Menschen: Im Rahmen seiner „NRW, jetzt erst gerecht!- Tour“ ist der Spitzenkandidat der NRWSPD Jochen Ott aktuell in ganz Nordrhein-Westfalen unterwegs. In der vergangenen Woche besuchte er das Zentrallager e.V. in Minden.

Im Beisein des Vereinsvorsitzenden Uwe Reuter sowie des Geschäftsführers Gerd Borchers konnte er sich von der wichtigen Arbeit des Vereins überzeugen: Langzeitarbeitslose und Menschen, die aus dem Gefängnis kommen, haben die Chance, wieder an den Arbeitsmarkt herangeführt zu werden. Sie bekommen wieder einen Alltag mit sinnvollen Aufgaben und Struktur.

Die Arbeiten, die der Verein, Mitglieder und Mitarbeitende leisten sind vielschichtig und ein wichtiger Bestandteil für die gesamte Region: Entrümpelung und Hilfe bei der Haushaltsauflösung, Unterstützung der Stadt Minden beim Recycling auf dem Wertstoffhof, Betrieb eines Second-Hand-Kaufhauses und nicht zuletzt die Kooperation mit dem Jobcenter proArbeit des Kreises zeigen die Vielschichtigkeit der Aktivitäten.

Wie viele Vereine, lebt Zentrallager e.V. vom Engagement der vielen Ehrenamtlichen vor Ort wie auch von kommunalen Zuschüssen. Deshalb warb Ott für ein starkes Ehrenamt wie auch die Fortführung der Projekte, um genau solche Angebote aufrecht zu erhalten.

Am Ende des Rundgangs durch das Kaufhaus gab es sogar noch eine besondere Überraschung: Unter den dort für Liebhaber erhältlichen alten Aufklebern aus den letzten Jahrzehnten entdeckte Jochen Ott auch alte SPD-Sticker. Da konnte es sich der Spitzenkandidat nicht nehmen lassen, selbst zuzuschlagen. Und mit Blick auf die Arbeit des Vereins Zentrallager e.V. sagte er:

„An Vereinen wie Zentrallager e.V. sieht man, wie wichtig starke ehrenamtliche Strukturen sind. Das gilt einerseits für die Menschen, die hier arbeiten und dank des Vereins wieder zurück in die Spur finden, aber auch für die Stadt und den Kreis, die enorm von diesen Angeboten profitieren. Eine solidarische Gemeinschaft braucht ein starkes Ehrenamt.“

Der SPD-Ortsverein Königstor veranstaltete am 11.07.2026 bereits seine zweite Lesung im Goethepark im Stadtbezirk Königstor. Das diesjährige Oberthema der Lesung stand unter dem Motto „Meinungsfreiheit“.

Neben dem Ortsbürgermeister Thorsten Bülte, der aus dem Buch „Fahrenheit 451“ von Ray Bradbury einen Auszug lebendig und spannend vortrug, waren auch Bücher von Salman Rushdie, Ferdinand von Schirach sowie David Mayonga aka Rogker Rekless vertreten.

Manuel Brunner, Professor für Eingriffs- und Staatsrecht las aus dem Text „Pressefreiheit in Brasilien gefährdet wie nie“ von Reporter ohne Grenzen aus dem Jahr 2020.

Im Anschluss an die jeweiligen Lesepassagen ergaben sich bei kühlen Getränken anregende Gespräche über die jeweiligen Autoren,  Themen und Bücher.

Die Organisation wurden von einem kleinen Organisationsteam des Ortsvereins durchgeführt, der auch im kommenden Jahr wieder eine Lesung im Goethepark organisieren wird. Derzeit läuft die Themenfindung.

Wie soll die Mindener Innenstadt in zehn Jahren aussehen? Was macht sie lebenswerter, attraktiver und zukunftsfähig? Mit diesen Fragen hat sich der SPD-Ortsverein Minden-Innenstadt auf seiner letzten Mitgliederversammlung intensiv beschäftigt.

In einem Workshop haben die Mitglieder ihre Visionen für die Innenstadt im Jahr 2035 entwickelt. Dabei wurde deutlich: Wir wünschen uns eine Innenstadt, die nicht nur Einkaufsort, sondern vor allem ein lebendiger Treffpunkt für alle Generationen ist.

Die zahlreichen Ideen reichten von einer besseren Erreichbarkeit und mehr Barrierefreiheit über mehr Grün, Aufenthaltsqualität und attraktive öffentliche Räume bis hin zu neuen Angeboten für Familien, Kinder und Jugendliche. Ebenso standen eine stärkere Verbindung der Innenstadt mit der Weser, Impulse für Kultur, Tourismus und Freizeit sowie eine nachhaltige Mobilität und die weitere Belebung des Einzelhandels im Mittelpunkt der Diskussion. Allen Vorschlägen gemeinsam ist das Ziel, die Innenstadt noch lebenswerter, inklusiver und zukunftsfähiger zu gestalten.

Der Workshop war dabei bewusst als Ideensammlung angelegt. Viele unterschiedliche Perspektiven und Anregungen wurden zusammengetragen und bilden nun eine wertvolle Grundlage für die weitere politische Arbeit des Ortsvereins.

In den kommenden Monaten werden wir die Ergebnisse gemeinsam weiter diskutieren. Dabei werden wir auch mit der SPD-Ratsfraktion und der Stadtverwaltung in Kontakt treten. Es soll geprüft werden, welche Ideen sich weiterentwickeln und schrittweise in konkrete Projekte überführen lassen. Unser Ziel ist es, aus guten Visionen umsetzbare Maßnahmen zu entwickeln, die den Menschen in Minden einen echten Mehrwert bieten.

Im Frühjahr 2026 fand die Jahreshauptversammlung des Ortsvereins der SPD Minden- Innenstadt statt. Wichtigstes Thema war die Neubesetzung des Vorsitzes. Die beiden Co-Vorsitzenden Ann-Kristin Hain und Karl-Friedrich Schmidt traten nicht erneut zur Wahl an.  Hintergrund ihrer Entscheidung ist, dass Ann-Kristin Hain als Direktkandidatin der SPD für die Landtagswahl nominiert wurde. Als eingespieltes Duo kandidierten deswegen beide nicht mehr für den Vorsitz, bleiben jedoch als Beisitzer im Vorstand.

Zu ihren Verdiensten gehören die Vorbereitung mehrerer Projekte, die bald in der Stadt zum Tragen kommen. Dies sind die Umgestaltung des Schulhofs der Roten Schule zu einem Bürgerpark als lokale Klimaschutzmaßnahme, die Verkehrsberuhigung auf der Hufschmiede, sowie die Neugestaltung der Schlagde.

Zum neuen Vorsitzenden der Ortsgruppe wurde Guido Otten gewählt, die bisherige Stellvertretende Vorsitzende Anna Berlit-Schwigon bleibt im Amt. Als weiterer Stellvertretender Vorsitzender kommt Vincent Weber hinzu, womit auch die neue
Vorstandsführung wieder aus drei Personen besteht.

Der neue Vorstand sieht es als seine nächste große Aufgabe an, Ann-Kristin Hain im kommenden Landtagswahlkampf so zu unterstützen, wie dies in der Vergangenheit bereits erfolgreich bei dem jetzigen Landrat Ali Dogan, sowie dem Bürgermeister Peter Kock geschah. Darüber hinaus hat man sich auf die Fahne geschrieben, Projekte im Klimaschutz und Verkehrsinfrastruktur weiter voranzutreiben. Auch der Kampf gegen Extremismus und der Erhalt der Demokratie genießen weiterhin besondere Priorität.

Mitgliederbeauftragter bleibt wie bisher, Michael Fieron. Frank Sommer wurde zum Kassierer wiedergewählt. Neue Schriftführerin ist Monika Schulte.

Beisitzerinnen und Beisitzer sind künftig Valeria Casselmann, Ann-Kristin Hain, Bettina Lauer, Rainer Melles, Claudia Otten, Karl-Friedrich Schmitt, Andreas Schulte-Ruchmann, Volker Knickmeyer, sowie Boris Lehne.

Der neue Vorstand ist sich darüber einig, dass man auch in Zukunft möglichst bürgernahe Präsenz zeigen will. Das soll durch Aktivitäten wie die bereits bewährten „Gespräche unterm Apfelbaum“, sowie über ortsvereinsübergreifende, themenbezogene Arbeitskreise erreicht werden.

SPD Stadtverband Minden unterstützt die Planungen für die Zukunft der Mühlenkreiskliniken

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Der SPD Stadtverband Minden unterstützt die von Landrat Ali Doĝan, der Kreisverwaltung und den Mühlenkreiskliniken vorgelegten Planungen zur Weiterentwicklung der Krankenhauslandschaft im Mühlenkreis Minden-Lübbecke.

Für uns steht dabei ein zentraler Grundsatz im Mittelpunkt: Gesundheitsversorgung darf nicht an Stadtgrenzen enden. Krankenhausplanung muss für den gesamten Mühlenkreis gedacht werden.

Der Erfolg des Johannes Wesling Klinikums in Minden beruht genau auf diesem Prinzip. Seine Entwicklung zum modernen Maximalversorger wurde über viele Jahre von Menschen und Kommunen aus dem gesamten Kreisgebiet mitgetragen. Von dieser gemeinsamen Kraftanstrengung profitiert heute die Gesundheitsversorgung aller Bürgerinnen und Bürger im Mühlenkreis. Gerade deshalb sehen wir uns in Minden in der Verantwortung, die aktuellen Planungen nicht allein aus der Perspektive einzelner Standorte zu betrachten, sondern aus Sicht des gesamten Kreises.

Wer heute über die Zukunft der Krankenhauslandschaft entscheidet, sollte deshalb nicht fragen, welcher Standort gewinnt oder verliert. Entscheidend ist die Frage, welche Struktur die bestmögliche medizinische Versorgung für die Menschen im gesamten Kreisgebiet dauerhaft sichern kann.

Die Herausforderungen im Gesundheitswesen sind groß. Fachkräftemangel, steigende Anforderungen an die medizinische Qualität und wirtschaftlicher Druck machen deutlich, dass Stillstand keine Option ist. Deshalb braucht es den Mut, bestehende Strukturen weiterzuentwickeln und die Krankenhausversorgung zukunftsfähig aufzustellen. Die von Kreisverwaltung und Mühlenkreiskliniken vorgelegten Planungen tragen diesem Anspruch Rechnung und schaffen eine Perspektive für eine leistungsfähige medizinische Versorgung auch in den kommenden Jahrzehnten.

Für die SPD ist dabei ein weiterer Punkt von besonderer Bedeutung: Gesundheitsversorgung gehört in öffentliche Hand. Die Mühlenkreiskliniken stehen als kommunales Krankenhausunternehmen für eine Versorgung, die sich am Bedarf der Menschen orientiert und nicht an Renditeerwartungen privater Investoren. Die aktuellen Planungen leisten einen wichtigen Beitrag dazu, die Gesundheitsversorgung im Mühlenkreis dauerhaft kommunal zu sichern und einer schleichenden Privatisierung entgegenzuwirken. Wirtschaftliche Interessen dürfen niemals wichtiger werden als eine verlässliche medizinische Versorgung der Bevölkerung.

Mit Sorge betrachten wir allerdings die Finanzierung der notwendigen Investitionen. Die geplanten Neubauten und Erweiterungen sind aus unserer Sicht der richtige und notwendige Schritt, um die Gesundheitsversorgung im Mühlenkreis langfristig zu sichern und den Anforderungen der Krankenhausreform gerecht zu werden. Wer eine moderne und leistungsfähige Krankenhauslandschaft erhalten will, muss die finanziellen Voraussetzungen dafür schaffen.

Genau hier sehen wir das Land Nordrhein-Westfalen in der Verantwortung. Die aktuellen Planungen werden von Kreisverwaltung und Mühlenkreiskliniken mit großem Engagement vorangetrieben.

Andere Bundesländer beteiligen sich deutlich stärker an der Finanzierung notwendiger Krankenhausinvestitionen. Nordrhein-Westfalen bleibt hier hinter seinen Möglichkeiten zurück und verlagert einen großen Teil der Verantwortung auf die kommunale Ebene. Das ist insbesondere vor dem Hintergrund der Krankenhausreform und der stark gestiegenen Baukosten nicht nachvollziehbar.

Wenn das Land tiefgreifende Strukturveränderungen im Krankenhauswesen einfordert, muss es diese auch angemessen finanzieren. Die kommunalen Krankenhausträger dürfen mit den Folgen dieser notwendigen Reformen nicht allein gelassen werden. Deshalb fordern wir das Land Nordrhein-Westfalen auf, seinen Beitrag zur Finanzierung der Krankenhausinvestitionen deutlich zu erhöhen und die Förderquote spürbar anzuheben.

Am vergangenen Sonntag fand in der SPD-Geschäftsstelle in Minden das erste Brunch-Treffen des Frauennetzwerks der SPD Minden-Lübbecke statt. Zahlreiche Frauen und FINTA*-Personen folgten der Einladung, um miteinander ins Gespräch zu kommen, sich zu vernetzen und gemeinsam Ideen für die politische Arbeit im Kreis Minden-Lübbecke zu entwickeln.

Unter den Teilnehmenden waren auch die heimische SPD-Landtagsabgeordnete Christina Weng sowie die SPD-Landtagskandidatin für den Wahlkreis Minden–Porta Westfalica & Bad Oeynhausen-Süd, Anni Hain.

Unter dem Leitgedanken „Was wollen wir als Frauen und FINTA im Kreis Minden-Lübbecke bewegen? Was brennt euch unter den Nägeln?“ entwickelte sich ein lebendiger und offener Austausch. In angenehmer Atmosphäre wurden Erfahrungen geteilt, aktuelle Herausforderungen diskutiert und erste Ideen für zukünftige Projekte und politische Schwerpunkte gesammelt.

Für das leibliche Wohl sorgte ein vielfältiges Mitbring-Buffet, zu dem alle Teilnehmenden mit herzhaften und süßen Speisen beitrugen. Die lockere Atmosphäre bot den passenden Rahmen für persönliche Gespräche und einen konstruktiven Austausch.

Die Organisatorinnen ziehen ein durchweg positives Fazit. Das große Interesse, die vielfältigen Impulse und die engagierten Diskussionen haben gezeigt, wie wichtig Räume für Vernetzung und politischen Austausch sind. Der Wunsch nach einer Fortsetzung war bei allen Beteiligten deutlich spürbar.

Deshalb steht bereits fest: Das Frauennetzwerk der SPD Minden-Lübbecke wird sich erneut treffen. Ein Folgetermin ist bereits in Planung.

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Die Mehrheitskoalition aus CDU und SPD im Kreistag Minden-Lübbecke unterstützt den Entwurf einer Vereinbarung zwischen dem Kreis Minden-Lübbecke und der Stadt Minden. Sie schafft die Grundlage für eine Lösung zur Kreisschwimmhalle, indem die wegfallenden Wasserflächen im Neubau des Melittabades ersetzt werden. Ziel ist es, den Schwimmunterricht dauerhaft abzusichern, die notwendigen Schwimmkapazitäten für Schulen und Vereine zu erhalten und gleichzeig eine wirtschaftlich tragfähige Lösung für den Kreis zu schaffen.

„Für uns steht fest: Der Schwimmunterricht muss verlässlich gewährleistet sein. Deshalb sichern wir mit dieser Lösung sowohl den Schwimmunterricht an den kreiseigenen Berufskollegs am Standort Minden als auch an den kreiseigenen Förderschulen. Gleichzeig werden die Schwimmzeiten für Vereine und weitere Nutzer langfrisg erhalten“, erklären die Fraktionsvorsitzenden Frank Rabe (CDU) und Thomas Darlath(SPD).

Die jetzt vorliegende Lösung ist für den Kreis deutlich wirtschaftlicher als eine Sanierung und der dauerhafte Weiterbetrieb der bestehenden Kreisschwimmhalle. Die erforderlichen Wasserflächen sollen künftig durch zusätzliche Kapazitäten im geplanten Neubau des Melittabades bereitgestellt werden. Bis zur Fergstellung des Neubaus bleibt die Kreisschwimmhalle in Betrieb, sodass der Schwimmunterricht und die Vereinsnutzung ohne Unterbrechung fortgeführt werden können.

„Wir erfüllen unsere Verantwortung gegenüber Schülerinnen und Schülern, Vereinen und den kreisangehörigen Städten und Gemeinden als Träger der Kreisumlage gleichermaßen. Der Kreis konzentriert sich auf seine Kernaufgaben, sichert wichtige Bildungsangebote und vermeidet gleichzeig erhebliche Investitions- und Folgekosten“, betonen Rabe und Darlath.

Die nun gefundene Lösung ist das Ergebnis intensiver Gespräche zwischen Polik und Verwaltung. CDU und SPD haben sich seit Beginn der Wahlperiode konsequent dafür eingesetzt, die Interessen der Nutzer mit einer soliden Finanzpolik in Einklang zu bringen. Die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Kreis und Stadt Minden hat dafür die Grundlage geschaffen. „Wir schaffen Planungssicherheit und entlasten langfrisg den Kreishaushalt“ so die beiden Fraktionsvorsitzenden.

Für CDU und SPD ist die Vereinbarung ein gutes Beispiel für verantwortungsvolle Kommunalpolik: Pflichtaufgaben werden zuverlässig erfüllt, Bildungs- und Vereinsangebote gesichert und gleichzeig die finanziellen Spielräume des Kreises und seiner Kommunen gestärkt. Die Mehrheitskoalition wird sich deshalb in den anstehenden Beratungen und im Kreistag für die Schaffung der notwendigen Voraussetzungen einsetzen.

Standing Ovations nach knappem Ausgang – die Sozialdemokraten aus Minden, Porta Westfalica und Bad Oeynhausen-Süd haben sich im zweiten Wahlgang nach einer spannenden Auseinandersetzung zwischen zwei Bewerbern auf Augenhöhe um die Landtagskandidatur im Wahlkreis 89 entschieden: Mit 36 zu 33 Stimmen setzte sich Ann-Kristin („Anni“) Hain aus Minden gegen ihren Mitbewerber Dr. Andreas Koldehoff aus Porta Westfalica durch. Bereits im ersten Wahlgang ausgeschieden war zuvor Dr. Jan Thies aus Minden, der im zweiten Wahlgang nicht mehr antrat.

 Die 38jährige Fachpraxislehrerin für Bautechnik an einer Schule in Hannover hatte zuvor in einer kämpferischen, klar strukturierten Rede ihre Schwerpunkte für die Landtagswahl im April 2027 vorgestellt: Bessere Bildung für alle, wirkliche Gleichberechtigung und Gewaltprävention, die Förderung des Handwerks und der Weiterbildung, Unterstützung junger Menschen beim Einstieg ins Berufsleben, der Einsatz für eine lebendige Demokratie und gegen Gewalt an Frauen stehen bei Anni Hain im Mittelpunkt.

Daneben machte sie deutlich, dass sie sich bei der Landtagswahl 2027 in NRW nun erstmalig selbst zur Wahl stellen möchte; nachdem sie in den Vorjahren bei den Wahlkämpfen von Christina Wengund Ali Dogan bereits eine aktive Rolle gespielt habe. Am Ende überzeugte sie die Mehrheit der anwesenden SPD-Delegierten wohl auch mit ihrem abschließenden Appell bzw. Ihrer Ankündigung: „Nun geht es los: Ich habe richtig Bock auf Wahlkampf!“.

Ihr Mitbewerber, der 39jährige Bad Oeynhausener Arzt Dr. Andreas Koldehoff hatte vorab in einer ebenfalls starken Rede betont, dass die örtliche Gesundheitsversorgung, neue Versorgungsmöglichkeiten für unsere PatientInnen, die mentale Gesundheit junger Menschen, der Kampf gegen Einsamkeit und für gesunde Arbeitsbedingungen ebenso auf die Agenda der Landespolitik gehören wie die Perspektiven junger Familien, KiTas, Schul- und Bildungspolitik.

Der SPD-Kreisvorsitzende Micha Heitkamp beglückwünschte die Siegerin des Abends und kündigte trotz der derzeitigen Umfrageergebnisse eine „harte aber immer faire Auseinandersetzung in der Sache“ an: „Ich gehöre nicht zu denen, die aus Prinzip schon alles schlecht finden, was die anderen machen. Bei allen Fragen, die der SPD in NRW wichtig sind, hat sich Herr Wüst für ein klares Gegenmodell entschieden. Daher haben wir allen Grund dafür zu sorgen, das Schwarz-Grün am 25. April nächsten Jahres abgewählt wird“.

Foto: generiert mit ChatGPT/KI
Foto: generiert mit ChatGPT/KI

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Der SPD-Kreisvorstand hat am Dienstagabend einstimmig Ann-Kristin Hain, Andreas Koldehoff und Jan Thies als Bewerber*innen für den Landtagswahlkreis 89 (Minden, Porta Westfalica und Bad Oeynhausen-Süd) festgestellt: „Alle drei bieten eine hervorragende Gewähr dafür, im Falle ihrer Wahl als SPD-Kandidat*in die Nachfolge der im nächsten Jahr nicht mehr kandidierenden MdL Christina Weng bei den Landtagswahlen anzutreten“, so der SPD-Kreisvorsitzende Micha Heitkamp. Die Entscheidung zwischen diesen Dreien fällt eine SPD-Landtagswahlkreiskonferenz in Minden am 5. Mai 2026.

Für den Wahlkreis 88 ( der Westkreis plus Hille und Petershagen ) hatte es bis zum Ende der Vorschlagsfrist aus der örtlichen SPD heraus keine Personalvorschläge gegeben. Auch die aktive Ansprache von potentiell Interessierten hatte zwar durchaus positive Reaktionen erzeugt, allerdings gab es gute und nachvollziehbare Gründe, die jeweils gegen eine Kandidatur sprachen. Daraufhin habe Micha Heitkamp in Absprache mit dem NRW-Landesvorsitzenden Achim Post Maximilian Reeck angesprochen. Maximilian ist stellvertretender Vorsitzender der NRWSPD,  kommt aus Hiddenhausen, war im benachbarten Kreis Herford als Juso aktiv, arbeitet und wohnt zurzeit in Düsseldorf als Verwaltungsbeamter beim Landeskriminalamt.

Ebenfalls am Dienstagabend hat der SPD-Kreisvorstand dann Maximilian Reeck einstimmig als SPD-Kandidat für den Wahlkreis 88 nominiert: Die endgültige Wahl folgt dann auf einer Landtagswahlkreiskonferenz in Rahden am 6. Mai. Maximilian hatte sich zuvor auf eine Kandidatur für den Landtag in einem Wahlkreis in Düsseldorf beworben, war dort aber nicht zum Zuge gekommen. Heitkamp: „Wir freuen uns, dass wir einen sehr guten Kandidaten für uns gewinnen konnten, der gleichzeitig jung und politisch erfahren ist“. Überzeugt habe sein inhaltliches Profil in der Bildungs- und Innenpolitik. „Ich freue mich sehr auf den Wahlkampf mit der Mühlenkreis-SPD. Ich bin Ostwestfale und weiß, was die Menschen hier erwarten: Verlässlichkeit, Bodenständigkeit und eine Politik, die ihren Alltag besser macht. Dafür will ich kämpfen – für ein gerechteres Nordrhein-Westfalen“, so kommentiert Maximilian Reeck seine Nominierung.