Wie soll die Mindener Innenstadt in zehn Jahren aussehen? Was macht sie lebenswerter, attraktiver und zukunftsfähig? Mit diesen Fragen hat sich der SPD-Ortsverein Minden-Innenstadt auf seiner letzten Mitgliederversammlung intensiv beschäftigt.

In einem Workshop haben die Mitglieder ihre Visionen für die Innenstadt im Jahr 2035 entwickelt. Dabei wurde deutlich: Wir wünschen uns eine Innenstadt, die nicht nur Einkaufsort, sondern vor allem ein lebendiger Treffpunkt für alle Generationen ist.

Die zahlreichen Ideen reichten von einer besseren Erreichbarkeit und mehr Barrierefreiheit über mehr Grün, Aufenthaltsqualität und attraktive öffentliche Räume bis hin zu neuen Angeboten für Familien, Kinder und Jugendliche. Ebenso standen eine stärkere Verbindung der Innenstadt mit der Weser, Impulse für Kultur, Tourismus und Freizeit sowie eine nachhaltige Mobilität und die weitere Belebung des Einzelhandels im Mittelpunkt der Diskussion. Allen Vorschlägen gemeinsam ist das Ziel, die Innenstadt noch lebenswerter, inklusiver und zukunftsfähiger zu gestalten.

Der Workshop war dabei bewusst als Ideensammlung angelegt. Viele unterschiedliche Perspektiven und Anregungen wurden zusammengetragen und bilden nun eine wertvolle Grundlage für die weitere politische Arbeit des Ortsvereins.

In den kommenden Monaten werden wir die Ergebnisse gemeinsam weiter diskutieren. Dabei werden wir auch mit der SPD-Ratsfraktion und der Stadtverwaltung in Kontakt treten. Es soll geprüft werden, welche Ideen sich weiterentwickeln und schrittweise in konkrete Projekte überführen lassen. Unser Ziel ist es, aus guten Visionen umsetzbare Maßnahmen zu entwickeln, die den Menschen in Minden einen echten Mehrwert bieten.

Im Frühjahr 2026 fand die Jahreshauptversammlung des Ortsvereins der SPD Minden- Innenstadt statt. Wichtigstes Thema war die Neubesetzung des Vorsitzes. Die beiden Co-Vorsitzenden Ann-Kristin Hain und Karl-Friedrich Schmidt traten nicht erneut zur Wahl an.  Hintergrund ihrer Entscheidung ist, dass Ann-Kristin Hain als Direktkandidatin der SPD für die Landtagswahl nominiert wurde. Als eingespieltes Duo kandidierten deswegen beide nicht mehr für den Vorsitz, bleiben jedoch als Beisitzer im Vorstand.

Zu ihren Verdiensten gehören die Vorbereitung mehrerer Projekte, die bald in der Stadt zum Tragen kommen. Dies sind die Umgestaltung des Schulhofs der Roten Schule zu einem Bürgerpark als lokale Klimaschutzmaßnahme, die Verkehrsberuhigung auf der Hufschmiede, sowie die Neugestaltung der Schlagde.

Zum neuen Vorsitzenden der Ortsgruppe wurde Guido Otten gewählt, die bisherige Stellvertretende Vorsitzende Anna Berlit-Schwigon bleibt im Amt. Als weiterer Stellvertretender Vorsitzender kommt Vincent Weber hinzu, womit auch die neue
Vorstandsführung wieder aus drei Personen besteht.

Der neue Vorstand sieht es als seine nächste große Aufgabe an, Ann-Kristin Hain im kommenden Landtagswahlkampf so zu unterstützen, wie dies in der Vergangenheit bereits erfolgreich bei dem jetzigen Landrat Ali Dogan, sowie dem Bürgermeister Peter Kock geschah. Darüber hinaus hat man sich auf die Fahne geschrieben, Projekte im Klimaschutz und Verkehrsinfrastruktur weiter voranzutreiben. Auch der Kampf gegen Extremismus und der Erhalt der Demokratie genießen weiterhin besondere Priorität.

Mitgliederbeauftragter bleibt wie bisher, Michael Fieron. Frank Sommer wurde zum Kassierer wiedergewählt. Neue Schriftführerin ist Monika Schulte.

Beisitzerinnen und Beisitzer sind künftig Valeria Casselmann, Ann-Kristin Hain, Bettina Lauer, Rainer Melles, Claudia Otten, Karl-Friedrich Schmitt, Andreas Schulte-Ruchmann, Volker Knickmeyer, sowie Boris Lehne.

Der neue Vorstand ist sich darüber einig, dass man auch in Zukunft möglichst bürgernahe Präsenz zeigen will. Das soll durch Aktivitäten wie die bereits bewährten „Gespräche unterm Apfelbaum“, sowie über ortsvereinsübergreifende, themenbezogene Arbeitskreise erreicht werden.