Am vergangenen Dienstag sind 85 Delegierte aus den Mindener SPD-Ortsvereinen zur ordentlichen Stadtverbandskonferenz in der ehem. Grundschule Meißen zusammengekommen, um das Programm für die kommenden zwei Jahre zu bestimmen und einen neuen Vorstand zu wählen.
Die bisherige Stadtverbandsvorsitzende Ann-Kristin Hain wurde als Vorsitzende der Mindener Sozialdemokraten wiedergewählt. Unterstützt wird sie von einen neuen Vorstandsteam, welches motiviert in die kommenden zwei Jahre geht. Anspruch des neuen Vorstandes ist es, die SPD auf ein starkes Fundament zu stellen, die Versprechungen aus dem Kommunalwahlkampf umzusetzen und die inhaltliche Arbeit der Mindener SPD durch die Stärkung der Arbeitskreises zu intensivieren.
Vier Anträge beschlossen – drei davon von den Jusos
Neben der Vorstandswahl stand auch die inhaltliche Positionierung im Fokus der Konferenz. Insgesamt wurden vier Anträge beschlossen, davon drei von den Jusos eingebracht. Diese zeigen die klare Ausrichtung der SPD Minden auf zukunftsweisende Themen:
- Mehr demokratische Beteiligung für junge Menschen: Mit dem Konzept aula soll die politische Teilhabe von Jugendlichen gestärkt werden.
- „Dialog für solidarisches Wohnen“: Ein neues Format, um gemeinsam mit Betroffenen und Expert:innen Lösungen gegen Obdachlosigkeit zu entwickeln.
- Vielfalt sichtbar machen: Die Idee einer Pride-Beleuchtung an der Martinitreppe wird nun konkret weiterentwickelt, um ein Zeichen für Toleranz und Offenheit zu setzen.
Neuer Arbeitskreis: „Chancengerechtigkeit und Integration“
Um die Chancengerechtigkeit und Integration geht es in dem gleichnamigen Arbeitskreis „Chancengerechtigkeit und Integration“, den die Delegierten des Stadtverbandes auf den Weg brachten. Der neue Arbeitskreis steht allen Mindener`*innen offen, die sich aktiv einbringen und die Stadt mitgestalten möchten.
Klare Kante
Klare Kante zeigten die heimische SPD-Landtagsabgeordnete Christina Weng und der Minden-Lübbecker SPD-Kreisvorsitzende Micha Heitkamp in ihren Redebeiträgen. Sich sprachen sich unter anderem für einen starken Sozialstaat aus, der Arbeitnehmer*innen schützt und keinen alleine lässt. Auch sprachen sich beide für den Erhalt des Arbeitsgerichtes in Minden aus.







